| Portfoliomanagement Obligationen |
| Drei Grundprinzipien bestimmen unsere Bewirtschaftung von festverzinslichen Anlagen: Sie dienen zur Generierung von gesichertem Einkommen – entsprechend minimiert sind die Bonitätsrisiken (berücksichtigt werden nur Titel mit einem Rating von mindestens A von S&P oder vergleichbare). Bei Bondportfolios wird ein strikter Buy-and-Hold-Ansatz verfolgt. Auslaufende werden optimal ersetzt. Kurzfristige Anpassungen geschehen allenfalls durch den selektiven Einsatz von Zinsderivaten. Anlagen im Bondbereich ausserhalb der Referenzwährung des Kundennehmen wir nur vor, wenn wir eine Anlage mit besonders attraktivem Risiko-/Ertrags-Potenzial ausfindig machen. Bestimmend für unser Management von Bondportfolios ist die mit dem Kunden definierte strategische Asset-Allokation. Diese erfasst die Gewichtung der einzelnen Asset-Klassen, die Referenzwährungen sowie die Laufzeitenstruktur und berücksichtigt stets die Liquiditätsansprüche des Kunden. Unsere taktische Asset-Allokation basiert auf soliden Vorarbeiten: Fortwährende Analysen des politischen und makroökonomischen Umfeldes erlauben uns Prognosen zu Zinsniveau und Zinsstruktur in verschiedenen Währungsräumen. Auch können wir so den Spread zwischen verschiedenen Anleiheklassen besser einschätzen: Beim Aufbau von Bondportfolios achten wir auf eine möglichst gleichmässige Zinsfälligkeit übers Jahr, auf Diversifikation und steuern auch die Gesamtduration der einzelnen Währungsblöcke. Unsere Wechselkursprognosen basieren auf fundamentalen Indikatoren (Kaufkraftparität, Aussenhandelsposition, Zinsdifferenzen) und technischen Indikatoren (Timing). Im Übrigen sichern wir Fremdwährungs-Positionen ab, wenn die Entwicklung instabil wird. |
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